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"Ich glaube, kein neueres Buch über die Ausbildung von Schauspielern hat das Ineinanderfließen von menschlichen, 

gesellschaftlichen und künstlerischen Prozessen besser beschrieben als KEIN PHÖNIX OHNE ASCHE von Ulf Manhenke. 

Es ist ein Plädoyer für die Freiheit der Kreativität von kommerziellen und ideologischen Zwecken und für alles, was das Leben 

an einer Schauspielschule lebenswert machen kann, vor allem dafür, zu sich selbst zu stehen und sich zu entwickeln." 

 
(Aus dem Vorwort des 2023 erschienen Buches "Inspirationen für den Schauspielunterricht - Schauspieltheorie, Didaktik 
und Methodik" von Andreas Poppe)

"Kein Phönix ohne Asche"

von Prof. Ulf Manhenke

18.9.2018

Literaturhinweis für Studienanfänger

"Kein Phönix ohne Asche - Schauspielschule. Faxentempel. Von Sinnenmotten und Eulenspiegeln. Vom Spielen."

Im 175. Jubiläumsjahr der HMT feierte die Schauspielausbildung nach Gründung der Theaterhochschule 1953 ihren 65. Geburtstag. Aus diesem Anlass präsentiert das Schauspielinstitut gemeinsam mit dem Lychatz-Verlag Leipzig das Buch „Kein Phönix ohne Asche“ von Schauspielprofessor Ulf Manhenke. ln seiner Publikation kommen fast einhundert ehemalige und aktuelle Studierende zu Wort. Sie berichten aus ihrer Studienzeit in Leipzig und führen gemeinsam mit dem Autor in zahlreichen sehr persönlichen und spannenden Anekdoten von der Entstehung ihres Berufswunsches, über den Eignungstest, die Eignungsprüfung, das Studium und die ersten Praxisjahre ihre Leserschaft quer durch dem Kosmos Schauspielschule.

20.09.2018

Kein Phönix ohne Asche - im TV - artour MDR Kultur

artour - Das Kulturmagazin des MDR - TV Beitrag zur Buchpremiere

 

MDR-Fernsehen
Redaktion "artour"
04360 Leipzig

13.12.2018

Kein Phönix ohne Asche - im Radio - MDR Kultur

Ulf Manhenke hat an der Hochschule in Leipzig Schauspieler ausgebildet. Und sie in seinem Buch selbst zu Wort kommen lassen. Warum sie das tun? Was es eigentlich bedeutet? Ulrike Lykke Langer stellt das Buch vor.

 

MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Hauptredaktion Kultur

Postfach 10 01 22

06140 Halle/Saale

Phönix - Radio Beitrag MDR Kultur [2.5MB/mp3]

Jedes Jahr bewerben sich bis zu eintausend junge Menschen um einen Studienplatz am Leipziger Schauspielinstitut. Für die, die es schaffen, auf Grund ihrer Begabungslage das Interesse der Aufnahmekommission zu gewinnen, beginnt eine vierjährige intensive Ausbildungszeit voller Höhen und Tiefen, voller Freude und Schmerz, Weltenschau und Selbsterkenntnis auf dem Weg zu einem der schönsten Berufe der Welt. 


Schauspielprofessor Ulf Manhenke lässt in seinem im September neu erscheinenden Buch fast einhundert ehemalige und aktuelle Studierende zu Wort kommen: „Was du für den Gang auf die Bühne, dorthin, wo deine Angst ist, brauchst, ist derselbe Mut und dieselbe Wut wie ein Kampfsportler, der durch die Seile in den Ring klettert. Und dir wird ganz plötzlich klar, du hast dich gerade absichtsvoll in eine Situation gebracht, die dir alles erlaubt, nur eins nicht: Zu flüchten.“ 

Der Autor untersucht mit den Studierenden, was es eigentlich bedeutet, Schauspiel zu studieren. Woher kommt die Motivation für diesen Berufswunsch? Was müssen die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler während ihrer Ausbildung leisten und was erleben sie dabei? Welche Folgen haben diese hochintensiven Begegnungen mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit Spielpartnern und Stückfiguren für ihr weiteres Leben? 
„Ich war raus aus allem Bestehenden, aller Ordnung, allem Gekannten... Ich war auf der Schauspielschule. Ich war dort, weil ich diese unbestimmte Gier nach Leben im Bauch hatte. Ein Kribbeln, das einen auf und davon laufen lässt und auf die Suche nach allem, nach sich selbst und der Welt schickt.“ 
 
"Kein Phönix ohne Asche - Schauspielschule. Faxentempel. Von Sinnenmotten und Eulenspiegeln. Vom Spielen." 

2023 ist beim Verlag Edition Winterwork (ISBN 978-3-98913-023-4)

eine Neuauflage erschienen.

HMT Journal Nr.46 / 2019

Die ganze Welt ist Bühne

Buch-Tipp - Die ganze Welt ist Bühne

Kulturvolk Blog Nr. 478 

von Ralf Stabel

22. April 2024

Ulf Manhenke "Kein Phönix ohne Asche" © Edtion Winterwort

Was haben die Intendantin des Hans-Otto-Theaters in Potsdam Bettina Jahnke, der Schauspieler Thomas Bading, bekannt vom Deutschen Theater Berlin und der Berliner Schaubühne, Jörg Schüttauf, der uns als Tatort-Kommissar ins Wohnzimmer flimmerte, oder auch Sibylle Marx vom Kulturvolk gemeinsam? Sie sind alle Absolventen der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig. In der Wende „abgewickelt“, ist die Schauspiel-Ausbildung seitdem an der Leipziger Musikhochschule beheimatet.

Frei nach Arnold Schönbergs 1911 erschienener Harmonielehre „Dieses Buch habe ich von meinen Schülern gelernt“ hat nun Ulf Manhenke, Professor an dieser Schauspiel-Abteilung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“, ein Buch vorgelegt, in dem er nicht nur die Absolvent*innen zu Wort kommen lässt, sondern darüber nachdenkt, was schauspielen ist, wer oder was Schauspielende sind und wie man/Frau ein/e solche/r wird, was dieses Zur-Schau- Spielen jenen bedeutet und was es am Ende den Zuschauenden bedeutet. Ein bemerkenswertes Buch, ein bemerkenswert interessantes Buch.

Der Aufbau ist so einfach wie logisch: Aussagen von Absolvent*innen zu ihrer Motivation, Schauspiel zu studieren, zu ihren Studienerfahrungen und zu ihrem Dasein als Akteure am Theater werden vom Autor kommentiert und kontextualisiert. Das Buch ist dadurch so lebendig wie lehrreich, so zeitgenössisch wie zeitlos.
Absolvent Mika bekommt zuerst das Wort und schreibt über seine Studienzeit: „Das war ein Forschen, Lernen und Entdecken, nicht nur für den Beruf, sondern auch für das Leben. Im besten Sinne des Wortes war es eine prägende und richtungsweisende Zeit. Sich seines Selbst bewusst zu werden, erforderte den Mut des Sehens, die unbändige Lust, die eigenen Sinne zu schärfen und so verbindlich in die Kommunikation mit sich selbst und seiner Umwelt einzutreten. Meine Zeit an der Schauspielschule erwies sich für mich als eine Art Arbeit am Fundament. Es war eine Lebensschule.“

Schauspielen heißt, so habe ich erfahren, die ganze Vielfalt, die Höhen und Tiefen des Lebens bewusst zu durchmessen. Und daher ist dieses Buch eben auch eines über uns. Shakespeare hat es schon so treffend auf den Punkt gebracht: „Die ganze Welt ist Bühne und alle Frauen und Männer bloße Spieler, sie treten auf und gehen wieder ab.“ Ja. Aber was dazwischen liegt, ist eben unser Leben.

Lesen Sie dieses Buch. Es spendet Lebensmut. Und vielleicht fällt Ihr Applaus für die schauspielerische Leistung – egal, wie Ihnen die Inszenierung gefallen hat – zukünftig noch freundlicher aus. Man muss diese Kunst, diese Künstler*innen einfach nach Kräften unterstützen.

Ulf Manhenke „Kein Phönix ohne Asche“, edition winterwork, 2023, 19,90 €

"Kein Phönix ohne Asche - Schauspielschule. Faxentempel. Von Sinnenmotten und Eulenspiegeln. Vom Spielen." 
 

2023 ist beim Verlag Edition Winterwork (ISBN 978-3-98913-023-4)

eine Neuauflage erschienen.