Professor für Musikwissenschaft am Institut für Musikpädagogik
https://www.benediktlessmann.de
Forschungsschwerpunkte
Lebenslauf
Auszeichnungen
Publikationen (Auswahl)
Mirjam Gerber (geb. 1983 in Tübingen) arbeitet seit 2015 an der HMT Leipzig und betreibt die Künstleragentur gerber-artists.
2002-2007 studierte sie an der Universität Leipzig und an der La Sapienza Rom Musikwissenschaft, Kulturwissenschaft und BWL. Ihr Magisterstudium sowie ihre Promotion über Leipziger Salonkultur (2009-2011) wurden von der Studienstiftung des Deutschen Volkes geförderte.
Während und nach ihrem Studium arbeitete sie bei Musikfestivals, in der Unternehmensberatung und in der Wissenschaft.
2011-2015 war sie Artist Manager im Künstlersekretariat Schoerke/Hannover. Dort betreute sie Künstler wie Radu Lupu, Julian Steckel, Heinrich Schiff und Reinhold Friedrich. Seit 2015 arbeitet sie selbstständig für Künstler wie Lena Neudauer und Matthias Kirschnereit.
Forschungsschwerpunkte und Arbeitsfelder:
Künstlervermittlung, Konzertmanagement, Kulturmarketing und Öffentlichkeitsarbeit, Empirische Sozialforschung (Besucheranalyse), Regionale Musikgeschichte Leipzigs (Schwerpunkt 19. Jahrhundert), Musik und Gender, Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Familie, Ansätze der Musikgeschichtsschreibung, Musikwissenschaft als Kulturwissenschaft
wurde in Moskau geboren und studierte dort Klavier, Komposition und Musikwissenschaft.
Ab 1990 folgte Orchesterdirigieren-Studium bei Mendi Rodan in Jerusalem und bei Michael Gielen und Dennis R. Davies am Salzburger Mozarteum, wo er auch Chorleitung bei Walter Hagen-Groll studierte.
Am Mozarteum dirigerte er seine ersten Mozartopern, hatte einen Lehrauftrag an der Opernklasse und ging 1999 nach seiner ersten eigenen Operneinstudierung (Opern-Uraufführung im Linzer Brucknerhaus) zunächst als Solorepetitor an die Opernhäuser in Kiel, Hagen und Darmstadt.
In diesen Jahren war er Gastdirigent bei den Eutiner Festspielen (Carmen, Die Zauberflöte, Der Zigeunerbaron und Zar und Zimmermann), leitete den Städtischen Chor Kiel, besuchte Meisterkurse bei Jorma Panula und Leif Segerstam.
2009 bis 2012 war er 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD am Theater Nordhausen, wo er unter anderem Premieren von Dornröschen, Nussknacker, Der Wildschütz, Gräfin Mariza, Crazy For You und Sinfoniekonzerte dirigierte.
Neben einem ansprechenden Konzertrepertoire verfügt Alexander Stessin über ein Repertoire von über 40 Werken des Musiktheaters, die er bereits dirigiert hat. Er arbeitete mit dem Mozartchor Salzburg, den Nürnberger Symphonikern und den Wuppertaler Sinfonikern, mit Solisten wie Lev Vinocour (Klavier) und Sebastian Manz (Klarinette), Sängern wie Ute Selbig, Andreas Schager. Seit 2012 ist er Mitarbeiter des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates.
Seit 2012 ist Alexander Stessin stellvertretender Chordirektor an der Oper Leipzig und wendet sich wieder der Komposition zu. Seine Oper für Kinder „Kannst du pfeifen, Johanna?“ wurde als Auftragswerk des Theaters Nordhausen dort 2013 uraufgeführt und erlebt im Oktober 2015 am Theater Augsburg eine Neuproduktion.
Alexander Stessin ist seit April 2015 Dozent für Dirigieren und Partiturspiel an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig.
Premiere am 5. 3. 2010
(Internetseite der Semperoper Dresden, Ankündigungen im MDR-Fernsehen, MDR-Radio, Deutschlandradio, sowie nmz und zahlreichen Tageszeitungen)
geboren 1977 in Halle (Saale).
Pianistische Ausbildung bei Herbert Sahling und Markus Tomas an der Leipziger Musikhochschule, bei Jerome Lowenthal an der Juilliard School New York und bei Peter Rösel in Dresden (dort Konzertexamen und Meisterklassenstudium).
Frühzeitig Preisträger nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe, u.a. „Virtuosi per musica di pianoforte“ in Tschechien, „Stasis Vainiunas“ in Litauen, deutscher Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, Citibank Studienpreis. Solistenengagements bei der Staatskapelle Halle, der Klassischen Philharmonie Bonn, den Pécser Symphonikern (Ungarn) und zahlreichen Orchestern im mitteldeutschen Raum. Konzerte in der Musikhalle Hamburg, im Wiener Musikverein, der Meistersingerhalle Nürnberg, Semperoper Dresden und im Leipziger Gewandhaus.
Teilnahme an Festivals wie den Händelfestspielen Halle, den Dresdner Musikfestspielen und der Summer Music Academy Leipzig-New York, Soloabende in Deutschland und den USA, zahlreiche Kammermusikprojekte u. a. mit Musikern der Staatskapelle Halle, des Gewandhausorchesters und des MDR Sinfonieorchesters. Meisterkurse bei Jacob Lateiner, Emmanuel Ax, Robert Levin und Christian Zacharias.
Mehrfach Mitschnitte durch den MDR Hörfunk, CD Produktionen im Klavier-Duo mit Johannes Unger und als Klaviersolist mit Beethovens 5. Klavierkonzert. Zum Mendelssohn-Jahr 2009 erschien bei querstand eine Doppel-CD gemeinsam mit seinem Bruder Alexander Meinel und der Erzgebirgischen Philharmonie Aue (Mendelssohn Konzerte für zwei Klaviere).
Lehrtätigkeit am Musikzweig des Landesgymnasiums Latina August Hermann Francke Halle (ehemalige Spezialschule für Musik), Juror bei nationalen und internationalen Wettbewerben, seit 2016 Lehrauftrag an der HMT Leipzig.
Ilse-Christine Otto ist seit 2015 Professorin für das künstlerische Hauptfach Gesang an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« und hier auch verantwortlich für die Methodik und Lehrpraxis des klassischen Gesangs.
Zuvor war sie Dozentin für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, für Gesang und Methodik am Hamburger Konservatorium sowie Dozentin für Fachdidaktik und Lehrpraxis Gesang an der HMT Rostock.
Ilse-Christine Otto ist eine gefragte Referentin, Jurorin sowie Dozentin von Meisterkursen. Sie engagiert sich im Bundesverband Deutscher Gesangpädagogen für die Aus- und Fortbildung von GesangspädagogInnen, ist Dozentin für das Gesangspädagogische Zertifikat (GPZ) sowie Mitglied des Konzeptionsteams des Leipziger Symposiums für Kinder- und Jugendstimme.
Aus Lübeck stammend, erhielt sie ihre Gesangsausbildung in Detmold, Berlin und in der Opernklasse der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.
Fest- und Gastverträge führten sie u.a. nach Hagen, Lübeck, Aachen, Neustrelitz, an das Festspielhaus Baden-Baden, die Opera de Massy in Paris und an die Hamburger Kammeroper.
Vor allem aber als Konzertsolistin hat sie sich einen Namen gemacht. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst Werke der alten Musik und reicht bis zur neuen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit waren dabei die Konzertpartien Mozarts, Haydns, Mendelssohns und Bachs, die sie auch unter Helmuth Rilling und Max Pommer zur Aufführung brachte.
Die kroatische Cellistin, Kajana Pačko, ist in den wichtigsten Konzertsälen Europas, wie Konzerthaus und die Philharmonie in Berlin, aufgetreten schon während ihres Studiums an der HfM “Hanns Eisler” und an der Universität “Mozarteum” bei den renommierten Cello-Professoren, Frans Helmerson und Clemens Hagen. Als Solistin hat sie mit dem Cappella Academica Orchester, Kroatischen Rundfunkorchester, Zagreber Solisten Ensemble, Dubrovnik Symphonie Orchester u.a. gespielt.
Kajana Pačko wurde mehrfach mit ersten Preisen in nationalen und Internationalen Wettbewerben, wie Alpe-Adria in Gorizia und Darko Lukić in Zagreb, ausgezeichnet. In 2004 erhielt sie den Zagreb Universitätsrektor Preis für die Aufführung der Rokoko Variationen von Tschaikowsky. Kajana war die kroatische Gewinnerin der Eurovision competition for young classical musicians in 2004 und hat Kroatien bei dem Europäischen Wettbewerb in Luzern vertreten. Kajana ist Gewinnerin des 2015 “Judita” Musikpreises für ihren Duo-Auftritt mit dem Gitarristen Petrit Çeku an der 61. Split Sommer Festspielen.
Kajana ist auch sehr aktiv in verschiedenen kammermusikalischen
Formationen und hat bei Festspielen wie Musique en Cote Basque (Frankreich), Art Masters Saint-Moriz (die Schweiz), Next Generation Classic Festival (die Schweiz), Homburger Kammermusiktage, Salzburger Kammermusik Festival, Dubrovnik Sommerfestspielen (Kroatien) u.a. aufgetreten.
Als Mitglied des im 2012 gegründeten Klavier Trios “Trio Korngold” mit Diana Tishchenko (Violine) und Joachim Carr (Klavier), gewann Kajana den Boris Pergamenschikow Preis für Kammermusik in Berlin in 2013.
Kajana Pačko wurde in Split geboren und nahm schon im Alter von 14 Jahren das Studium an der Musik Akademie Zagreb in der Klasse von Valter Dešpalj auf. Danach führte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin bei Troels Svane. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie auch bei den Meisterkursen und Kammermusik Unterricht von Mitgliedern des Hagen und Artemis Quartetts, Ulf Wallin, David Geringas, Tabea Zimmermann, Menahem Pressler und Gary Hoffman.
Ab 2015 unterrichtet Kajana Pačko an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn-Bartholdy« in Leipzig (Lehrauftrag für Violoncello).
Seit 2009 ist sie regelmäßig Dozentin bei Meisterkursen für Cello-Studenten in Kroatien.
Im Jahr 2014 wurde ihre Debüt-CD “Journey through Europe” mit dem Pianisten Danijel Detoni und den Werken für Cello und Klavier von Grieg, Poulenc und
Papandopulo bei Croatia Records veröffentlich. Ende 2017 wird ihre zweite
gemeinsame CD beim belgischen Label “Le Chant de Linos” mit Werken von Schumann, Brahms, Dohnanyi und Maček erscheinen.
Die aus Südkorea stammende Sung-Ah Park ist eine gefragte Klavierbegleiterin.
Nach ihrem mit Auszeichnung abgeschlossenen Meisterklassenstudium an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig arbeitet sie als Pianistin vor allem mit Sängern aber auch solistisch und mit Instrumentalpartnern.
Ihre Konzerttätigkeit führte sie in mehrere Städte Deutschlands als auch nach Indien, Japan und Südkorea. Sie ist seit 2015 offizielle Pianistin der Internationalen Sächsischen Sängerakademie Schloss Hartenfels in Torgau und ebenfalls 2017 beim Young Concert Artist Competition. 2016 war sie Pianistin der CD-Produktion „Landerkennung“ mit dem Ensemble Nobiles.
Ihre umfangreichen Kenntnisse, die sie auch in mehreren Wettbewerben eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte, kann Sung-Ah Park seit 2017 als hauptamtliche Mitarbeiterin für Solorepetition an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig weitergeben.
Oriol Plans-Casal wurde 1977 in Barcelona geboren. 1992 übersiedelte er in die Vereinigten Staaten von Amerika und besuchte dort die University of the North Carolina School of the Arts. Nach dem Abitur studierte er am Royal Conservatory of Music in Toronto sowie an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Barthody« Leipzig.
Seine Lehrer waren unter anderem Eric Larsen, Gerald Fauth, Hanns-Martin Schreiber, Philip Moll und Karl Kammerlander und er spielte regelmäßig für andere Künstler wie Claude Frank, Leon Fleisher, Horacio Gutierrez, John Perry und Hélène Grimaud. Herr Plans-Casal nahm vielfach am Festival der „Meadowmount School of Music“ in New York (USA) teil und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, beispielsweise mit dem „Violet Green Award“ und dem „Giannini Award“.
Seit seinem Debut beim „Charlotte Symphony Orchestra“ (USA) im Alter von 18 Jahren trat er zusammen mit zahlreichen Orchestern auf und konzertierte regelmäßig in den USA, Kanada, Russland und Europa als Solist. Als Kammermusiker trat er mit Ensembles wie dem Stradivari Quartet, Solisten wie James Ehnes und Marie-Elisabeth Hecker sowie mit Konzertmeistern und Stimmführern von bedeutenden Orchestern wie dem Gewandhausorchester, der Berliner Staatskapelle, dem Metropolitan Opera Orchestra und dem New York Philharmonic Orchestra auf. Seine Auftritte wurden in den USA, Spanien und Deutschland, live im Fernsehen und im Radio übertragen.
Nach einer schweren Verletzung seiner rechten Hand im Jahre 2006, vertiefte er sein Interesse für Pädagogik, Technik und Methodik. So widmete er sich in den vergangenen Jahren dem Aufbau des „Lyzeum für Klavier Leipzig“, einer Klavierschule für junge Talente, deren Gründer und Leiter er bis 2017 war. Als Lehrer erhält er Einladungen zu internationalen Meisterkursen für Klavier-und Kammermusik sowie als Juror für Klavierwettbewerbe. Seit 2016 ist Oriol Plans-Casal Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Barthody« Leipzig.
In Odessa (Ukraine) geboren, erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei Asya Markova an der Musikschule und später bei Prof. Leonid Margarius und Prof. Garri Gelfgat an der Spezialschule für Musik in Charkiw, die er mit Auszeichnung und der Goldenen Medaille abschloss.
Sehr früh machte er durch Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben auf sich aufmerksam, wie Rachmaninow-Wettbewerb in Dnipro (Ukraine), Luzenko-Wettbewerb in Charkiw (Ukraine), Internationaler Klavierwettbewerb des Gelendzhik Institute of Arts (Russland), Internationaler Vainiunas-Wettbewerb in Vilnius (Litauen) und beim Internationalen Krainev-Wettbewerb in Charkiw (Ukraine).
Andriy Tsygichko studierte an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig - im Fach Klavier in der Klasse von Prof. Dr. Herbert Sahling und Prof. Gerald Fauth und im Fach Kammermusik/Liedgestaltung in der Klasse von Prof. Hanns-Martin Schreiber und Prof. Phillip Moll. Sein Konzertexamen schloss er mit Auszeichnung ab. Meisterkurse belegte er bei K.-H. Kämmerling, V. Krainev, E. Larsen, G. Pirner, A. Webersinke und A. Sevidov.
Andriy Tsygichko konzertierte u.a. in Kyiw, Charkiw und anderen Städten der Ukraine, in Polen, Litauen, Russland, Spanien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, USA, in der Schweiz, Japan und Deutschland und ist mit verschiedenen Orchestern, wie Charkiwer Philharmonie, Younge Charkiwer Philharmonie, Elbland Philharmonie Riesa, Symphonic Orchestra of the Balearic Islands ”Ciutat de Palma” aufgetreten. In den letzten Jahren gewann er Anerkennungen und Preise beim RWE-Wettbewerb in Leipzig, beim Internationalen Klavierwettbewerb in Andorra, bei den Internationalen Klavierwettbewerben „Vila de Capdepera“ und „Ciutat de Mallorca“ in Spanien. Andriy Tsygichko wird regelmäßig als Jury-Mitglied bei den internationalen und nationalen Wettbewerben in der Ukraine und Deutschland berufen. Es folgen auch Einladungen zur Durchführung der Klaviermeisterkurse u.a. im Rahmen der 29. Europäischen EPTA Konferenz in Novi Sad (Serbien) und bei den Grand Nancy European Masterclasses in Frankreich.
Er hat Aufnahmen auf CD, DVD und im Rundfunk eingespielt, eine Buchpublikation in Deutschland vorgelegt und erhielt Stipendien vom Bürgermeister von Charkiw und dem Kabinett der Minister der Ukraine. Ihm wurde der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender verliehen. Er ist Mitglied in der World Piano Teachers Association. Seit 2015 unterrichtet Andriy Tsygichko im Fach Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig »Felix Mendelssohn Bartholdy«.
... studierte Gesang an der Hochschule für Musik in Würzburg. Während ihres Studiums war sie Stipendiatin des "Richard-Wagner-Verbandes", der "Leni-Geissler-Stiftung" und sie erhielt das Bayerische Staatsstipendium.
Ihre Karriere konzentrierte sich zunächst auf das Konzert- und Liedfach sowie auf das breit gefächerte Repertoire der Kammermusik und des Oratoriums:
Rheingaufestival, Weilburger Schloßkonzerte, Internationale Musiktage Bad Urach, Mozartfest Würzburg, Festival der Mitte Europa, Mittelfest und die Bregenzer Festspiele waren einige ihrer Stationen. Des weiteren wurde die Sopranistin zu internationalen Tourneen, großen Orchester- und Liederabenden mit namhaften Dirigenten und Orchestern u. a nach Mailand, Rom, Bozen, Triest, Bayreuth, Brixen, München, Udine, Salzburg, Berlin, Biel, Ankara, Bern, Belgrad, Peking sowie nach Frankreich, Finnland (Sibeliushall),Norwegen, Singapur (New Esplanade Hall) und Australien eingeladen.
Auch Stücke zeitgenössischer Komponisten waren für sie immer wieder spannende Herausforderungen, u.a. Opern wie
„ Das Tagebuch der Anne Frank“ von G.Frid, das sie 1993 in Zusammenarbeit mit dem Komponisten uraufführte, die „9. Symphony“ von Wang Xilin auch in Zusammenarbeit mit dem Komponisten und „Die Wände“ von Adriana Hölzky.
1993 wurde sie als erfolgreiche Finalistin des Bertelsmann Wettbewerbs „ Neue Stimmen“ als Desdemona
( Otello / Rossini) an das Staatstheater Braunschweig engagiert. Dort blieb sie bis 1997 als festes Mitglied des Opernensembles. Dort erfolgte auch die zweijährige sängerische Zusammenarbeit mit Operndirektorin Ks. Brigitte Fassbaender und die ersten wichtigen Partien ihres großen lyrischen Faches.
Zudem begannen diverse CD Einspielungen wie: Louis Spohr "Faust"; Braunfels "Die Vögel" (Nominierung für die 40. Grammy Awards); L.v. Beethoven " 9.Symphony " ; und G. Fried "Das Tagebuch der Anne Frank“.
Seit 1997 ist Brigitte Wohlfarth als freischaffende Opern- und Konzertsängerin national und international tätig.
Engagements führten sie an die Bühnen in Stuttgart, Frankfurt a. M., Berlin, München (Erstaufführung Leonore / L.v. Beethoven und nach Meiningen, wo sie als Sieglinde (Walküre)und Gutrune (Götterdämmerung) in der Ring Inszenierung von Christine Mielitz auf sich aufmerksam machte. Ebenso gastierte sie in Chemnitz, Lübeck, Würzburg, Trier, bei den Opernfestspielen Heidenheim und in Halle a. d. Saale.
Weitere Einladungen folgten an die Bühnen nach Bologna (Eröffnung der Arena del Sole), Castello di Montegridolfo, Udine (Eröffnung des Nuovo Teatros), Palermo (Teatro Massimo), Neapel (Teatro San Carlo), Festspiele Erl, Shanghai ( Expo 2010), Peking und Tiflis (Nationaloper). In diesen Jahren erfolgte die Entwicklung vom lyrischen zum dramatischen Sopran bis hin zu Partien wie Isolde und Brünnhilde.
Von 2010 bis 2015 lehrte Brigitte Wohlfarth als Gesangsprofessorin an die Hochschule der Künste in Bern ( Schweiz). 2015 folgte sie dem Ruf an die Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« nach Leipzig.
Fester Bestandteil ihres Schaffens sind inzwischen auch internationale gesangliche und szenische Meisterkurse und die Teilnahme als Prüferin und Jurymitglied.
Caspar Frantz, geboren in Kiel, erhielt seine Ausbildung in den Klassen von Matthias Kirschnereit (HMT Rostock) und Eberhard Feltz (HfM “Hanns Eisler”, Berlin), entscheidende Impulse für seine künstlerische Entwicklung bekam er zudem durch die Zusammenarbeit mit Elisabeth Leonskaja, Christoph Eschenbach, Renate Kretschmar-Fischer, Ferenc Rados, sowie György und Marta
Kurtág.
Seit seinem Debüt beim Rheingau Musikfestival konzertiert Caspar Frantz im In-und Ausland, so u.a. bei den Festivals in Ravinia, Montreux, Gstaad, Tongyeong, Schleswig-Holstein und IMS Prussia Cove. Als Solist arbeitete Caspar Frantz mit dem Bundesjugendorchester, Kammerakademie Potsdam, mit dem Staatsorchester Brasilia und mit dem Sinfonie-Orchester des MDR, um nur einige zu nennen.
Der Kammermusik widmet sich Caspar Frantz seit frühester Kindheit mit besonderer Hingabe, mit dem Cellisten Julian Arp spielt Caspar Frantz seit 1998 in fester Duo-Besetzung, zudem gehören Chloe Hanslip, Antje Weithaas, Sabine Meyer, das Ardeo-Quartet, das Vogler-Quartett und Bryn Terfel zu seinen
Kammermusikpartnern.
Zahlreiche CD-Aufnahmen für die Labels Genuin,Naxos und ARS, sowie Fernseh- und Radiofeatures dokumentieren das musikalische Schaffen von Caspar Frantz.
In 2016 wurde Caspar Frantz als Professor für Klavier-Kammermusik an die HMT »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig berufen.
Die Pianistin Karine Terterian, 1987 in Moskau geboren, studierte in der Klasse von Prof. Detlef Kaiser an der Dresdner Musikhochschule. Anschließend absolvierte sie ein Masterstudium in Klavierkammermusik und Liedbegleitung an der HMT Leipzig bei Prof. Gudrun Franke und Prof. Alexander Schmalcz.
Musikalische Impulse erhielt sie ferner in ihrem Auslandsstudium am Konservatorium Santa Cecilia in Rom bei Riccardo Marini und Giovanni Belucci, sowie an der „Ecole Traditionnel Russe de Piano“ bei Oxana Yablonskaya.
Karine Terterian konzertiert als Solistin und in unterschiedlichen Kammermusikensembles.
Sie ist außerdem Lehrbeauftragte für Solorepetition an der HMT Leipzig, sowie Lehrerin an der Musikschule J. S. Bach.
Als Stipendiaten von Yehudi Menuhin Live Music Now, Leipzig, e.V. spielt sie in zahlreichen sozialen Einrichtungen Leipzigs wie Altersheimen, forensischen, psychiatrischen Kliniken und Kinderheimen. Außerdem organisiert und realisiert sie gern eigene Projekte. So entstand ein deutsch-italienischer Austausch mit gemeinsamen Konzerten in Rom, l’Aquila und Dresden, sowie zwei russisch-armenische Abende zum Jubiläum ihres Großonkels, dem Komponisten Avet Terterjan.
Katharina Treutler konzertiert international und trat im Concertgebouw Amsterdam, in der Tokyo Bunka Kaikan Hall und der Davies Symphony Hall San Francisco auf. Sie spielte unter anderem mit dem London Symphony Orchestra, der San Francisco Symphony, dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Armenian Philharmonic Orchestra, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Philharmonischen Orchester der Niederlande, dem Aarhus Symphony Orchestra und dem San Diego Symphony Orchestra.
2015 erschien das Album „Final Symphony“ - zu hören ist sie als Solistin mit dem London Symphony Orchestra. Es entstand in den Abbey Road Studios in London und erreichte in mehr als zehn Ländern die Spitze der iTunes-Klassik-Charts sowie die Classical Album-Top 5 der Billboard-Charts und der Official Charts UK.
Katharina Treutler ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe. Sie studierte bei Bernd Goetzke in Hannover, bei Jacques Rouvier in Paris, bei Dmitri Bashkirov in Madrid und bei Eric le Sage in Freiburg.
Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet sie an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig. Sie lebt in Berlin.