In Santiago de Chile als Kind deutsch-chilenischer Eltern geboren, machte Jaques Ammon1989 als Preisträger des internationalen „Claudio Arrau“ Klavierwettbewerbs auf sich aufmerksam.
Er nahm sein Studium 1989 an der Kunstfakultät der Universität zu Chile auf und 1990 setzte er seine Studien in Deutschland an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser fort.
In Deutschland tritt Jacques Ammon als Solist und Kammermusikpartner in renommierten Konzerthäusern u.a. in der Alten Oper Frankfurt, der Hamburger Musikhalle, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, beim Oberstdorfer Musiksommer und beim Rheingau Musikfestival auf.
Darüber hinaus konzertierte er in Österreich (Wiener Konzerthaus), Frankreich (Chatelet Paris), Holland (Concertgebouw Amsterdam), Großbritannien (Wigmore Hall, London), Spanien (Palau de la Musica), Italien (Borciani-Festival), Belgien, Finnland, Polen, Russland, Japan, Chile, Argentinien, USA. Viele seiner Konzerte sind bei Rundfunkanstalten, wie Radio France, BBC London, RBB, NDR, SWR, BR und WDR dokumentiert.
Neben dem, mit der Geigerin Sophie Heinrich 2006 gegründeten Duo„Duo Inter Pares“, konzertiert Jacques Ammon seit über fünfzehn Jahren im Duo „Celloproject“ mit dem Cellisten des „Artemis Quartetts“ Eckart Runge zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden fünf CD Produktionen (Ars Musici und Genuin Records).
Außerdem ist er regelmäßig Gast in der Kammermusikreihe des NDR- Sinfonieorchesters Hamburg, was zahlreiche Live-Mitschnitte dokumentieren.
Auf Einladung der „12 Cellisten der Berliner Philharmoniker“ war Jacques Ammon musikalischer Berater und Arrangeur bei einer CD-Produktion (EMI), welche eine Grammy- Nominierung und den „Echo-Preis“ erhielt.
2008/09 gastierte Jacques Ammon als Kammermusikpartner auf Einladung des „Artemis Quartetts“ in den wichtigsten Musikzentren Europas. 2009 entstand mit diesen die CD „Piazzolla Project“ (VirginClassics/EMI). Eine Amerika Tournée (Kansas City, Indianapolis, Durham, New York) mit dem Artemis-Quartett schloss 2012 an. Alfred Brendel war dabei ein prägender Berater.
Zusammen mit dem Geiger Daniel Hope produzierte Jacques Ammon im Juli 2012 die CD „Spheres“ und 2013 die CD „Hollywood Exil“ bei dem Label „Deutsche Grammophon“.
Neben dieser regen Konzerttätigkeit, wirkt er als passionierter Lehrer bei Festivals im In- und Ausland, unter anderem beim Internationalen Kammermusikkurs der „Jeunesses Musicales“ in Weikersheim, Karlsruher Meisterklassen und ist seit 2011 der Künstlerischer Leiter des CMMC in Frutillar/Chile.
Darüber hinaus lehrt er als Professor für Klavier an der „Musikhochschule Lübeck“ und ab Oktober 2014 an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig.
Gundula Anders studierte zunächst Schulmusik, Orgel, Theologie und Deutsch in ihrer Geburtsstadt Frankfurt am Main; anschließend absolvierte sie ein Gesangsstudium an der Schola Cantorum in Basel u.a. bei René Jacobs. Kurse bei Emma Kirkby und weiterer Unterricht bei Jessica Cash und Peter Elkus vertieften ihre Ausbildung.
Ihr Repertoire reicht von der Musik Hildegard von Bingens, die sie zusammen mit dem Ensemble Sequentia eingespielt hat, bis zur zeitgenössischen Musik, wo sie mit Komponisten wie Heinz Holliger, Arvo Pärt, Volker Staub und Heiner Goebbels zusammen arbeitete. Neben dem klassischen Oratorienrepertoire liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit aber auf dem Gebiet der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Ihre rege Konzerttätigkeit ließ sie mit renommierten Dirigenten und Ensembles wie Philippe Herreweghe, Jordi Savall, Konrad Junghänel, Thomas Hengelbrock, Musica Fiata, Freiburger Barockorchester u.a. zusammenarbeiten. Konzertreisen führten sie zu Auftritten in nahezu ganz Europa, Israel und Nordafrika.
An der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig und am Institut für Alte Musik der Musikhochschule Trossingen unterrichtet sie historischen Gesang und sie gibt Kurse für Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts.
wurde 1967 in Vacha/Rhön geboren.
Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig bei Prof. Konrad Körner. Weiterhin bekam er Unterricht von Toni Dagradi, Olivier Peters, Wolfgang Engstfeld und Gary Campell.
CD- Einspielungen unter anderm mit dem Köstritzer Jazzorchestra, Evelyn Fischer, Stephan Bormann, Allan Vizzutti, Nina Hagen, Leipzig Bigband, German Philharmonic Bigband.
Aktuelle Projekte: Michael Arnold Quartett, Weimar Bigband, Leipjazzig Orkester.
Der Percussionist Peter A. Bauer wurde 1969 in Leipzig geboren. Er studierte bei Hermann Naehring an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig; das Studium außereuropäischer Trommelkunst führte ihn zu Glen Velez (New York), Ahmed Subhy , Khamis Henkesh (Cairo), Jamal Al Saka(Damaskus).
Als Percussionist ist er auf orientalische Instrumente spezialisiert.
Seit 1995 ist er Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig und leitet dort das Ensemble für außereuropäische Musik.
Mit seinen eigenen Projekten BRADBURY (Voc), MOLTO (Vibraphon), ALCANTARA (Perc) komponiert und musiziert er in den Grenzbereichen von Kammermusik bis Pop.
Er schrieb mehrere Film- und Theatermusiken. Seine Kompositionen sind zum Beispiel in einer Audio-Installation im Schloss Bad Muskau zu hören.
Mit den genannten Ensembles hatte er Gastspiele in diversen Ländern Europas, Afrikas, Asiens und den USA, er ist ein gefragter Gastmusiker im Bereich Renaissance- und Alter Musik (unter anderem Weser Renaissance, Elbipolis Orchester Hamburg, Akademie für Alte Musik Berlin, Les haulz et les bas Freiburg).
Mit Künstlern wie Friehelm Ptok, Conny Wolter oder Henrik Wöhler gestaltete er Lesungen mit Musik. Sein schauspielerisches Talent konnte er als Musiker-Erzähler unter anderem in der Kinderoper ˜Paradies der Katzen˜ an der Oper Leipzig oder gemeinsam mit dem Schauspieler Tom Wolter in dem Dario-Fo-Stück ˜Das erste Wunder vom Jesuskind˜ verwirklichen.
Seit 2002 ist er der Percussionist des Barock-Ensembles Lautten Compagney (Berlin) und seit 2008 festes Mitglied der Renaissancegruppe Capella de la Torre. Mit diesen Gruppen initiierte er auch Crossover-Projekte, die zu Kollaborationen mit Michel Godard oder Nils Landgren führten.
2010 erhielt er mit seinen Kollegen der Lautten Compagney den Deutschen ECHO für die Philip-Glass-Merula-Cd Timeless.
Zu seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig und der Korrepetitionsarbeit an der Paluccaschule Dresden kommt ein umfangreiches Schaffen als Comiczeichner und Illustrator hinzu.
Engagements
Ausbildung
wurde 1966 geboren und studierte Jazz-Kontrabass an der Hochschule für Musik Köln.
Er spielte bereits während seiner Studienzeit Aufnahmen z.B. unter Joachim Ullrich (mit Reiner Winterschladen, Henning Berg, Hendrik Soll, Matthias Schubert und Christoph Adams) ein und trat unter anderem im Trio mit Christoph Adams und Steve Argüelles auf.
Von 1992–1994 studierte er am California Institute of Fine Arts bei Charlie Haden und an der Manhattan School of Music bei Harvie Swartz und Maria Schneider (DAAD Stipendium). Er war in New York Mitglied des Quartetts von Eliot Zigmund und trat unter anderem mit Ben Monder, Vic Juris, Jeff Williams, Chris Potter, Mike Lee, Tom Raney und Joel Frahm auf.
Seit 1994 lebt Berns in Berlin und arbeitet hier mit lokalen und internationalen Musikern verschiedenster Genres.
Seit 2000 spielt er mit Peter Weniger im Trio "Tambour" des Vibraphonisten David Friedman.
Auch ist er Mitglied des neuen Peter Weniger Quartetts und der Band des Saxophonisten/Komponisten Jonas Schoen (seit 2002).
Bis 2003 studierte er an der Universität der Künste in Berlin bei James Knapp, David Friedman und Maria Schneider.
Seit 2003 leitet er eine eigene Band "Pepe Berns Network" mit den Gitarristen Eric St.Laurent (inzwischen mit Werner Neumann) und Kai Brückner, dem Saxophonisten Frank Delle (inzwischen mit Johannes Enders) und dem Schlagzeuger Heinz Lichius, mit der er 2004 das Album „Closely Handled“ (Label: schoener-hoeren) aufnahm.
Seit 2006 spielt er auch unter dem Namen "Pepe Berns Accoustic Network" im Quartett mit dem Akkordeonisten Tino Derado, Kai Brückner und Heinz Lichius.
Im April 2009 erschien die Trio CD "Berns/Köbberling/Weiss - Resolve" mit dem großartigen Pianisten Sebastian Weiss und dem bekannten Schlagzeuger Heinrich Köbberling beim Label JHM.
Berns unterrichtet seit 2004 am Jazz Institut Berlin und an der Hochschule für Musik und Theater»Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig als Professor für Jazz-Bass.
2007–2012 Rektorin der Anton Bruckner Privatuniversität Oberösterreich (Linz)
wurde in Magdeburg geboren.
Nach Musikschulausbildung in Magdeburg und einer sechs Jahre umfassenden Ausbildung an der Spezialschule für Musik Halle/Saale, führte sie der Weg nach Leipzig zum Studium der Violine und Violinpädagogik. Für Konstanze Beyer war es ein Glücksfall, dass Prof. Gerhard Bosse ihr Lehrer wurde - sein Weitblick und seine geigerische Souveränität haben sie stark geprägt. Aus dem Methodik-Studium bei Prof. Klaus Hertel schöpft sie bis heute - als Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy.
In der Fachrichtung Schulmusik unterrichtet Konstanze Beyer Violine und Viola im Haupt- und Nebenfach. Ihr reicher Erfahrungsschatz, der auch das Unterrichten im Musikschulbereich umfasst, fließt in die Unterrichtstätigkeit ein und bietet den Studierenden ein breites Spektrum. Projektweise begleitet Konstanze Beyer die Orchesterarbeit des Instituts (SchMOL) und organisiert die jährlich stattfindenden Ensembleabende des Musikpädagogischen Instituts. Im Februar 2021 wurde Konstanze Beyer vom Rektor der HMT zur außerplanmäßigen Professorin bestellt. Seit 2015 ist sie Mitglied des Senats.
Konstanze Beyers Tätigkeit auf dem Gebiet der historisch informierten Aufführungspraxis etablierte sich in den achtziger Jahren. Als eine der ersten Vertreterinnen einer jüngeren Generation musizierte sie auf historischen Instrumenten und machte sich schnell in den verschiedensten Kammermusikgruppen in und um Leipzig einen Namen.
In den neunziger Jahren war Konstanze Beyer Konzertmeisterin beim Sächsischen Barockorchester und beim Pauliner Barockensemble. Das Leipziger Barockorchester, welches Konstanze Beyer seit 1998 auch künstlerisch leitet, wurde 1995 aus der Taufe gehoben. In den mehr als 25 Jahren seines Bestehens hat es mit Konstanze Beyer als Konzertmeisterin die Musiklandschaft Mitteldeutschlands, insbesondere Leipzigs, aktiv mitgeprägt, unter anderem durch die jährlichen Neujahrskonzerte im Bundesverwaltungsgericht Leipzig oder die Begleitung der Endrunden im Internationalen Bachwettbewerb, durch Einladungen zu den Internationalen Telemann-Festtagen, als Begleitorchester im Finale des Telemann – Wettbewerbes, durch die enge Kooperation mit dem Thomanerchor Leipzig und der Thomaskirche, dem Bach-Archiv Leipzig als auch durch die Zusammenarbeit mit Solistinnen und Solisten wie Christine Schornsheim, Maurice Steger, Peter Kooij, David Timm, Eckart Kuper, Martin Petzoldt, Benno Schachtner und sehr vielen anderen.
Konzertreisen führten Konstanze Beyer und das Orchester durch zahlreiche osteuropäische Länder sowie nach Gran Canaria, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada, in die USA und die Schweiz. Sie folgte u.a. Einladungen anderer Ensembles wie der Capella coloniensis, der Akademie für Alte Musik Berlin, des Dresdner und Chemnitzer Barockorchesters, des Händelfestspielorchesters Halle, des Neuen Bachischen Collegium Musicums, des Göttinger Symphonie Orchesters und des Stefan-Poetzsch-Ensembles Erlangen.
Bei zahlreichen CD- und Rundfunkproduktionen hat Konstanze Beyer mitgewirkt, so u.a. für den WDR, den BR und den MDR.
…Annegret Bruns’ Spiel ist von hoher Professionalität und Perfektion, von ansteckender, bisweilen elektrisierender Musizierfreude und von großer stilistischer Sicherheit in der Interpretation geprägt...
„Sächsische Zeitung, 03/08“
... Bruns’s often light-fingered playing was impressive for its airy clarity...
“Irish Times, 07/07”
Die Pianistin Annegret Bruns überzeugt das Publikum durch ihre natürliche Art der Interpretation und die Leichtigkeit und Durchsichtigkeit ihres Spiels.
Ihre ersten musikalischen Anregungen erhielt Annegret Bruns in ihrer Heimatstadt Zittau. Nach der erfolgreichen Teilnahme am Clara-Schumann-Wettbewerb in Zwickau setzte sie ihre pianistische Ausbildung an der Spezialschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden fort. Während dieser Zeit nahm sie mehrfach mit großem Erfolg am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" teil und spielte bereits als Solistin u.a. mit dem Europa-Jugendorchester Konzerte in Deutschland und verschiedenen Ländern Europas.
Das anschließende Klavierstudium absolvierte Annegret Bruns an der Dresdner Hochschule für Musik bei Prof. Peter Rösel, weitere Impulse holte Sie sich bei Kursen von K.-H. Kämmerling, P. Gililov und A. Webersinke.
Sie ergänzte ihre Ausbildung durch ein Zusatzstudium für instrumentale Korrepetition bei Frau Prof. Raithel und ein Studium für Cembalo beim international renommierten Experten für Alte Musik, Prof. Ludger Remy.
Ihre Studien schloss sie 2004 „Mit Auszeichnung“ ab.
Annegret Bruns ist Dozentin für Korrepetition an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Batholdy« Leipzig.
Die gefragte Pianistin konzertiert neben ihrer Lehrtätigkeit regelmäßig solistisch und in Kammermusikbesetzungen in den verschiedensten deutschen Musik- und Kulturzentren wie im Ausland. Konzertreisen führten sie nach Tschechien, Polen, in die Schweiz, in die Türkei, nach Irland, Lettland, Südafrika, Australien und nach den USA. In New York spielte sie gemeinsam mit dem bekannten Cellisten Peter Bruns das Gesamtwerk von Beethoven für Cello und Klavier. Diese Konzerte wurden von Publikum und Presse hochgelobt.
Ihre erste gemeinsame CD mit den Werken von L. Vierne und Ch. Widor erschien 2008 bei Hänssler classic und wurde begeistert aufgenommen .Es folgten Aufnahmen von Schumann, Volkmann und Reger.
Der deutsche Pianist studierte an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig die Fächer Klavier, Korrepetition, Liedgestaltung und Kammermusik.
Er wurde mehrfach als bester Begleiter bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Im Ergebnis des "Deutschen Musikwettbewerbs" 1997 wurde H. Bräunlich Preisträger und als Stipendiat durch die "Konzerte Junger Künstler" des Deutschen Musikrats gefördert.
Seit dieser Zeit hat sich der Pianist einen hervorragenden Namen als Liedgestalter und Kammermusikpianist erworben.
Er konzertiert regelmäßig auf bedeutenden Festivals (Schleswig-Holstein Musikfestival, Rheingau Musikfestival, MDR Musiksommer, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, TIBOR VARGA Festival), in Deutschland und in Europa. Dabei trat er mit Musikern wie der Klarinettistin Nicola Jürgensen (WDR Sinfonieorchester), der Flötistin Cornelia Grohmann (Gewandhausorchester Leipzig), den Sängern Antje Perscholka, Lothar Odinius, Henryk Böhm, Friedemann Röhlig, dem Hornisten Peter Damm und dem TIMM Quartett (Berliner Philharmonisches Orchester) auf. Musikalisch-literarische Programme brachten ihn mit Schauspielern wie Marina Gedeck, Friedhelm Eberle und Elmar Gunsch zusammen.
Der Pianist nahm Lieder und Kammermusik für alle großen deutschen Rundfunkanstalten und für das Fernsehen des MDR auf.
Auf CD erschienen Werke des Komponisten Karl Ottomar Treibmann (*1936) ("Querstand"), Kammermusik für Klarinette und Klavier ("Ars Musici") sowie als Ersteinspielung Klavierlieder von Georg Göhler (1874-1954) beim Label Genuin, in Zusammenarbeit mit dem MDR.
H. Bräunlich wird regelmäßig als Begleiter von Meisterkursen (Ileana Cotrubas beim "Wielkanocny Festival Ludwiga van Beethovena", Inge Borkh bei den "Richard-Strauss-Tagen", Peter Schreier beim "Festival Tibor Varga") und Internationalen Wettbewerben ("Bach-Wettbewerb" Leipzig, "Schumann-Wettbewerb" Zwickau, "HILDE-ZADEK-Gesangswettbewerb", "Alexander Girardi in Coburg", "Gesangswettbewerb Passau") eingeladen.
Er war Begleiter von Meisterklassen von Alan Kay (Juilliard School New York) und Prof. Dr. Jeanette Favaro-Reuter (Hochschule für Musik und Theater Leipzig) während der Leipziger Sommerkurse. Seit dem Jahr 2002 begleitet er regelmäßig Meisterklassen von KS Prof. Dr. hc. Christa Ludwig (unter anderem im Wiener Musikverein und in Villecroze/Frankreich).
Seit 1993 hat H. Bräunlich eine Stelle für Vokale Korrepetition und Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig inne und wurde 2009 zum Außerplanmäßigen Professor berufen.
Im Februar 2005 unterrichtete er zusammen mit Prof. Dr. Jeanette Favaro-Reuter am Royal College of Music in London.
Studium der Theater-, Film und Fernsehwissenschaft, der Medienwissenschaft, Soziologie und Romanistik
Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit "Wirklichkeitstheater, Straßentheater, Freies Theater" an der Universität Osnabrück.
Habilitation mit der Arbeit "Live Electronic Arts und Intermedia: die 1960er Jahre. Über den Zusammenhang von Performance und zeitgenössischen Technologien, kybernetischen Modellen und minimalistischen Kunst-Strategien" an der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften der Universität Leipzig.
Schwerpunkte in der Lehre: Film- und Fernsehgeschichte, Medientheoretische Grundlagen, Medien und szenische Künste, Raum als Medium und Basis für Aufführungen aller Art, Dramaturgie als kuratorische Praxis.
Dramaturgische & kuratorische Projekte mit Studierenden/in Kooperationen:
(siehe pdf unten)
Aktuelle Forschungsfelder: Medialität der Artefakte von Performance-Archiven, Schnittstellen zwischen Theater/ Performance und Medien, Raum als konstituierender Parameter von Kunst-Anordnungen.
Forschungsprojekte und -kooperationen:
Architektur und Raum für die Aufführungskünste: Entwicklungen seit den 1960er Jahre. Transdisziplinäres Forschungsprojekt zwischen Architektur/Baugeschichte und Theater/Medienwissenschaft, gefördert durch die DFG seit 1. Januar 2017
Leitung: Prof. Dr. Barbara Büscher und Prof. Dr. Annette Menting (HTWK Leipzig)
Verzeichnungen. Medien und konstitutive Ordnungen von Archivprozessen der Aufführungskünste. Kooperatives Projekt mit dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz der UdK Berlin, gefördert durch die DFG von 2012-2017.
Leitung: Prof. Dr. Barbara Büscher und Dr. Franz Anton Cramer
Forschungskooperation mit Dr. Jana Horáková (Digital Arts) und der Masaryk-Universität, Brno seit 2009, u.a. Serie von Symposien "Media/ Performance 1-4".
Publikationen/Tagungen/Vorträge:
Mitbegründerin und -herausgeberin des Online-Journals MAP media - archive - performance (www.perfomap.de), das seit 2009 erscheint.
Mitglied im Herausgebergremium der Schriften der HMT.
Liste der Publikationen:
Heidrun Clemen wurde in Leipzig geboren. Im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Klavierspielen, setzte ihre Ausbildung an der Musikschule "Johann
Sebastian Bach" und später in der Kinderklasse der Hochschule für Musik
Leipzig fort.
Während ihres anschließenden Musikstudiums in den Fächern Korrepetition, Klavier und Kammermusik erhielt sie ihren ersten Unterricht im Cembalospiel.
Heidrun Clemen ist Leiterin der Fachgruppe Klavier am Musikzweig der Latina "August Hermann Francke" in Halle/Saale und hat einen Lehrauftrag für
Korrepetition an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Regelmäßig wirkt sie als Cembalistin im Ensemble "Concentus Musicus Halle" mit. In der Staatskapelle Halle und im Gewandhausorchester Leipzig spielte sie Orchesterklavier und Celesta.
Häufig wirkt sie als Klavierbegleiterin bei nationalen und internationalen Wettbewerben.
wurde 1972 in Israel geboren.
Bereits mit 13 Jahren begann er sein Vollstudium am Sydney Conservatorium of Music (Australien), später am Victorian College of the Arts in Melbourne bei Anne Gilby wo er seinen Abschluss machte und mit dem "Gwen Nisbet" Preis für den hervorragendsten Studenten 1993 ausgezeichnet wurde.
Ein Stipendium ermöglichte ihm weitere Studien bei Prof. Diethelm Jonas an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen.
Als Solo-Oboist arbeitete er mit den größten Orchestern und Ensembles wie z. B. Chamber Orchestra of Europe, Münchner Philharmoniker, Radio-Symphonieorchestern Frankfurt, Köln, Stuttgart, Berlin und München und den Opern in München, Berlin, Hamburg, Köln, Mannheim, Karlsruhe und Stuttgart unter weltberühmten Dirigenten wie Zubin Mehta, James Levine, Kurt Masur, Lorin Maazel, Gustavo Dudamel, Ivan Fischer und vielen anderen.
Er tritt regelmäßig als Solo-Oboist mit dem Israel Philharmonic Orchestra auf und ist ein Mitglied das Budapest Festival Orchestra.
Als begehrter Kammermusikpartner ist er Gründungsmitglied des "Hindemith Quintett" (Frankfurt) und tritt mit dem "Ensemble Modern" und dem Andras Schiff-Ensemble "Capella Andrea Barca" auf. Er ist regelmäßig Gast der größten internationalen Festivals.
Seit 2003 ist Nick Deutsch Solo-Oboist des Frankfurter Opern und Museumsorchesters.
Von 2004–2010 war er Professor für Oboe and der Hochschule für Musik, Mainz und ab 2010 wurde Nick Deutsch zum Professor für Oboe an der Hochschule für Musik in Leipzig »Felix Mendelssohn Bartholdy« berufen.